Unsere Jugendfeuerwehr blickt auf ein lehrreiches und spannendes Halbjahr zurück. In den Frühlings- und Sommermonaten 2026 haben unsere Nachwuchskräfte bei zahlreichen praktischen Proben ihr Können unter Beweis gestellt. Die Jugendlichen meisterten unterschiedliche Probenszenarien aus dem echten Feuerwehralltag mit Teamgeist und Begeisterung.
Die Highlights aus den Proben:
Der klassische Löschangriff stand zu Beginn des Frühlings auf dem Plan. Die Jugendlichen lernten den Aufbau einer Löschleitung von der Wasserentnahmestelle bis zum Strahlrohr. Als Tanklöschgruppe übten sie das Vorgehen bei der Brandbekämpfung.
Was ist zu tun, wenn ein Auto verunglückt? Bei dieser Probe lernten die Jugendlichen, wie eine Unfallstelle richtig abgesichert wird und was für weitere Aufgaben aus Sicht der Feuerwehr, wie die technische Hilfeleistung, zu bewältigen sind.
Angesichts zunehmender Wetterextreme ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Stichwort: Hochwassereinsatz. Die Jugendlichen erlernten das richtige Vorgehen bei einem Hochwassereinsatz sowie die Handhabung der dazu benötigten Gerätschaften.
Schwere Lasten bewegen – das erfordert Köpfchen und das richtige Werkzeug. Auf dem Probenplan stand daher die Handhabung des Greifzugs. Die Jugendlichen lernten, wie man die richtigen Anschlagpunkte wählt und schwere Gegenstände im Gelände sicher und kontrolliert zieht bzw. sichert. Bei dieser Übung wurde das LF-B der Ortsfeuerwehr Bings- Stallehr nur mittels Greifzug durch die Jugendlichen bewegt!
Die sichere und schonende Rettung von Menschenleben hat oberste Priorität. Geübt wurde der Umgang mit der Schleifkorbtrage und weiteren Maßnahmen zur Personenrettung. Übungsannahme war, dass eine Person bei Waldarbeiten einen steilen Abhang hinabstürzte. Die Aufgabe der Jugendlichen bestand darin, die verletzte Person möglichst schonend zu bergen. Dabei bewiesen sie großes Einfühlungsvermögen und Präzision.
Wie hebt man tonnenschwere Lasten an, um darunter eingeklemmte Personen zu befreien? Unsere Jugendlichen durften die pneumatischen Hebekissen selbst bedienen. Hier war absolute Konzentration und Millimeterarbeit gefragt, um die tonnenschwere Last gleichmäßig und sicher anzuheben und die eingeklemmte Person zu befreien.
Eine weitere Probe stand unter dem Titel „Gefährliche Stoffe“. Hierzu wurde der Übungscontainer „Gefahrengut“ von der Ortsfeuerwehr Bludenz ausgeliehen und ausgiebig beprobt. Die Jugendlichen lernten die Bedeutung von Gefahrgutkennzeichnungen (UN-Nummern und Gefahrentafeln) kennen. Geübt wurde das richtige Absperren der Gefahrenzone sowie erste Notmaßnahmen unter besonderem Eigenschutz.
Den Abschluss der Proben im ersten Halbjahr war der Action-Day Ende Juni. Das Ziel dieses Action-Days besteht darin, das im ersten Halbjahr erlernte Wissen der Proben in praxisnahen Einsatzszenarien umzusetzen und anzuwenden.
Ab 14:00 Uhr bis in die späten Nachtstunden wurden in unregelmäßigen Abständen in Bings-Stallehr und Lorüns spannende Einsatzszenarien, wie Hochwassereinsatz, Verkehrsunfall, Brandeinsatz, Gefahrenguteinsätze und Personenrettung durchgespielt. Der Action-Day endete am nächsten Morgen mit einem gemütlichen Frühstück. Die Jugendlichen bewiesen während des gesamten Action-Days Durchhaltevermögen und volle Einsatzbereitschaft.
Die Proben der vergangenen Monate sowie der Action-Day zeigen: Neben den vielseitigen Proben kommt natürlich auch der Spaß und die Kameradschaft nie zu kurz.
Frühjahrsproben





ActionDay 2026












